Cincinnati - Die Vorarlbergerin Tamira Paszek hat beim WTA-Turnier in Cincinnati in der ersten Runde krankheitsbedingt aufgeben müssen. Damit setzte sich das Auf und Ab der vergangenen Wochen für Österreichs Tennis-Nummer 1 fort. Dem Viertelfinale in Wimbledon war an gleicher Stelle das Erstrunden-Aus bei den Olympischen Spielen sowie in der Vorwoche der Viertelfinaleinzug in Montreal gefolgt. Am Dienstag musste Paszek gegen die Schwedin Sofia Arvidsson beim Stand von 1:6,1:2 und Breakrückstand wegen heftiger Kopfschmerzen die Segel streichen.

Die Beschwerden hatten sich schon in der vorangegangenen Nacht eingestellt, die feucht-heiße Witterung in Ohio tat dann noch ihr Übriges dazu. Gegen Arvidsson hätte wegen Kopfschmerzen, Schwindelgefühlen und Energielosigkeit einfach nichts zusammengepasst, so Tamira Paszek. Sie blickte aber bereits wieder optimistisch in Richtung der nächsten Aufgaben.

"Mein nächstes Turnier ist New Haven und dann die US Open. Ich habe in Montreal ein gutes Turnier gespielt. Bad Luck, dass es hier gesundheitlich nicht funktioniert hat. Ich habe ein gutes Gefühl für New Haven und werde in den nächsten Tagen weiterhin hart trainieren und mich vorbereiten. Mein definitives Ziel ist es, soweit wie möglich bei den US Open zu kommen", erklärte Paszek, die zuvor natürlich auf baldige Besserung hofft. 

Melzer verliert intensiv gegen Querrey

Jürgen Melzer wiederum hat  die dritte Erstrundenniederlage in Folge bezogen. Österreichs Nummer eins musste sich binnen einer Woche zum zweiten Mal dem US-Amerikaner Sam Querrey geschlagen geben. Der auch bei Olympia zum Auftakt ausgeschiedene Niederösterreicher unterlag dem Weltranglisten-29. in Cincinnati 6:4,2:6,4:6. In der Vorwoche in Toronto hatte die Nummer 36 der Welt glatt in zwei Sätzen gegen Querrey verloren.

Melzer hat seit seinem Erstrundensieg in Wimbledon Ende Juni kein Einzelmatch mehr gewonnen und damit nur noch in der kommenden Woche in Winston-Salem die Chance auf dringend nötige Erfolgserlebnisse vor den US Open. Im Doppel setzte es anschließend ebenfalls eine Niederlage: Mit seinem Stammpartner Phillip Petzschner verlor Melzer gegen das Duo James Blake/Sam Querrey bereits in Runde eins 2:6,6:7 (5). (APA, 14.8.2012)