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Der Stein links oben - im mittleren Kreis vergrößert zu sehen - wurde vom Laser Curiositys ins Visier genommen.

Foto: REUTERS/NASA/JPL-Caltech/MSSS/LANL

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Im Kreis ist der Stein vor und im Quadrat nach dem Lasereinsatz zu sehen.

Foto: REUTERS/NASA/JPL-Caltech/MSSS/LANL

Washington - Der Marsrover "Curiosity" hat zum ersten Mal seinen Laser eingesetzt und umfangreichere Ergebnisse zur Erde geschickt als erwartet. "Überraschenderweise sind die Daten sogar besser als bei Tests auf der Erde", sagte Sylvestre Maurice, einer der zuständigen Forscher, laut einer Mitteilung der US-Raumfahrtbehörde NASA am Sonntag.

Der Forschungsroboter richtete den Laser auf einen etwa faustgroßen Stein. Innerhalb eines Zeitraumes von zehn Sekunden wurden 30 Laserpulse abgegeben. Die Energie des Lasers ionisierte Atome im Stein. Ein "ChemCam" genanntes Forschungsinstrument fing das Licht des so entstandenen glühenden Plasmas mit einem Teleskop ein und analysierte es mit drei Spektrometern, um Informationen über die Beschaffenheit des Materials zu gewinnen.

Der faustgroße Stein sei ursprünglich nur für Tests von dem Laser anvisiert worden, teilte die NASA mit. Angesichts der umfangreichen Ergebnisse könnten Wissenschafter diese aber nun näher auswerten: 6.144 verschiedene Wellenlängen - von UV über sichtbares Licht bis zu Infrarot - seien von den Spektrometern aufgezeichnet worden. (APA/red, derStandard.at, 20.8.2012)