Wien - Die Kirchenbank Schelhammer & Schattera tritt für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer ein. "Der spekulative Teil der internationalen Banken ist in den vergangenen Jahren explosionsartig gewachsen - auch während der Krise", sagte Vorstandschef Michael Martinek dem "Kurier". Die Überlegung, Spekulationen einzubremsen, sei richtig. Schade sei, dass Partikularinteressen einzelner Länder eine Einigung zur Implementierung einer Finanztransaktionssteuer in Europa hintertrieben.

Das Bankhaus Schelhammer & Schattera, das mit 5,31 Prozent an den Casinos Austria beteiligt ist, vermeidet selbst laut Zeitung spekulative Investments und hat auch die jüngst massiv unter Beschuss geratenen Rohstoffspekulationen ausgeschlossen. (APA, 27.8.2012)