Freistadt - Ein weiterer Erfolg für den österreichischen Dokumentarfilm "Mama Illegal": Nach dem Hauptpreis beim Brüsseler Menschenrechtsfilmfestival "One World" konnte das Werk von Ed Moschitz beim diesjährigen Festival "Der neue Heimatfilm" in Freistadt am Wochenende den Dokumentarfilmpreis der Stadt einheimsen.

"Moschitz montiert sehr gelungen Bilder und Geschichten aus sieben Jahren, gibt dem Schmerz der verlassenen Familien eine Stimme und zeigt die Verzweiflung, aber auch den Mut und die Kraft der illegal lebenden Mütter auf", begründete die Jury ihre Wahl. Der Film läuft am 28. September in den heimischen Kinos an.

Der Spielfilmpreis des Festivals ging an das tschechische Sozialdrama "Poupata" von Zdenek Jirasky. Der Würdigungspreis der Stadt Freistadt wurde an den deutschen Filmemacher Stefan Schwietert vergeben, der seinen aktuellen Film "Balkan Malodie" präsentierte. (APA, 27.8.2012)