Peking - Aus Protest gegen die chinesische Herrschaft über das tibetische Volk haben sich zwei junge Tibeter in Südwestchina selbst angezündet und verbrannt. Nach Angaben der Organisation Free Tibet in London und des US-Senders Radio Free Asia (RFA) vom Dienstag passierten die neuen Selbstverbrennungen am Montag vor dem Kloster Kirti im Kreis Aba in der Provinz Sichuan. Die 17 und 18 Jahre alten Tibeter seien am Montagabend ihren Verletzungen erlegen. Damit steige die Zahl solcher Protestakte seit drei Jahren auf mehr als 50. Nach Angaben von Exiltibetern sind die Selbstverbrennung ein Zeichen für die wachsende Verzweiflung der Tibeter. (APA, 28.8.2012)