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Sunita Williams (links) und Akihiko Hoshide im Einsatz

Foto: REUTERS/NASA/Handout

Washington - Nach einem beinahe rekordverdächtig langen Arbeitseinsatz im Weltall sind zwei Astronauten am Donnerstag zurück an Bord der Internationalen Raumstation (ISS) geklettert. Die US-Astronautin Sunita Williams und ihr japanischer Kollege Akihiko Hoshide waren ausgestiegen, um notwendige schwierige Reparaturen an der Raumstation vornehmen. Allerdings versuchten sie vergeblich, einen kaputten Stromverteiler zu ersetzen. Eine entscheidende Befestigungsschraube wollte sich einfach nicht komplett ins Gewinde drehen lassen. Dies muss nun bei einem späteren Außeneinsatz korrigiert werden.

Williams hat bereits fast 30 Stunden bei Außeneinsätzen im All verbracht, für Hoshide war es der erste. Die Amerikanerin kletterte als erste aus der Raumstation, ihr japanischer Kollege folgte ihr. Die US-Raumfahrtbehörde NASA übertrug den acht Stunden und 17 Minuten langen Weltraumausstieg live im Internet. Er war der drittlängste in der Geschichte.

Bereits in der vergangenen Woche hatten zwei russische Kosmonauten bei einem Einsatz im All Reparaturarbeiten an der Raumstation vorgenommen. Gennadi Padalka und Juri Malentschenko hatten unter anderem fünf Schutzschilde gegen Meteoriteneinschläge installiert und einen Forschungssatelliten ausgesetzt. Die beiden überwachten am Donnerstag gemeinsam mit einem weiteren russischen und einem amerikanischen Raumfahrer das Manöver an Bord der ISS. (APA, 31.8.2012)