Wien - Die Industriebeteiligungsgruppe Cross Industries AG von Stefan Pierer und Rudolf Knünz hat im ersten Halbjahr 2012 Gewinne geschrieben. Das Periodenergebnis betrug plus 4,97 Mio. Euro, nach einem Minus von 4,54 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum, geht aus dem heute, Freitag, veröffentlichten Halbjahresbericht hervor. Das Ergebnis vor Steuern verringerte sich von 12,16 auf 9,18 Mio. Euro.

Das Ergebnis nach Steuern aus fortgeführten Geschäftsbereichen ging auf 6,1 (10,3) Mio. Euro zurück. Das Ergebnis aus nicht fortgeführten Bereichen lag bei minus 1,1 Mio. Euro, nach minus 14,8 Mio. Euro. Das Ebit (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) lag stabil bei 18,9 Mio. Euro. Nach Fremdwährungsumrechnung und Bewertung von Finanzinstrumenten weist die Konzern-Gesamtrechnung ein positives Gesamtergebnis von 4,1 Mio. Euro aus, nach 1,9 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2011. Der Umsatz stieg um 20 Prozent auf 401,5 Mio. Euro.

Konzentration auf den automotiven Sektor

Die Cross Industries AG konzentriert ihre Beteiligung auf den automotiven Sektor. Die strategischen Kernbereiche sind die KTM AG, die Cross Motorsport Systems (Beteiligungen an der Pankl Racing Systems AG und der WP Performance Systems AG), die Cross Lightweight Technologies Holding (Beteiligungen an der Wethje-Gruppe), sowie die Cross Automotive Beteiligungen GmbH (Beteiligungen an der Peguform und der Durmont Teppichbodenfabik GmbH). Beteiligt ist die Cross Industries weiters an der Cross Informatik GmbH (50 Prozent) sowie an der der Cross Immobilien AG (76 Prozent).

Die Cross Motorsport Systems-Gruppe, die ebenfalls heute ihren Halbjahresbericht vorgelegt hat, steigerte den Umsatz in den ersten sechs Monaten um 34 Prozent auf 121,1 Mio. Euro. Das Ebit verbesserte sich von 5,7 auf 9,5 Mio. Euro, das Periodenergebnis von 1,6 auf 5,2 Mio. Euro.

Im Ausblick der Cross Industries heißt es, dass das Management in seiner Einschätzung für das zweite Halbjahr aufgrund der stabilen Auftragslage sowie der im ersten Halbjahr 2012 abgeschlossenen langfristigen Neufinanzierung weiterhin von einer positiven Geschäftsentwicklung ausgehe. Allerdings bleibe die Auswirkung der Schuldenkrise auf die weitere Wirtschaftsentwicklung abzuwarten. Daher werde auf die "kontinuierliche Überprüfung und kritische Beurteilung der Markt- Produktivitäts- und Kostensituation weiterhin großer Wert gelegt, um gegebenenfalls Sofortmaßnahmen zur Stabilisierung der angestrebten Ertragslage durchführen zu können."(APA, 31.8.2012)