Die 2. Ausgabe von "press.freedom.now" ist erschienen.

Foto: Reporter ohne Grenzen

Die zweite Ausgabe von "press.freedom.now - die Zeitschrift für freie Information" ist erschienen. Reporter Ohne Grenzen Österreich hat für das Magazin wieder nationale und internationale JournalistInnen versammelt, die sich mit ihrer Arbeit für mehr Pressefreiheit einsetzen. Ein zentrales Thema der aktuellen Ausgabe ist die prekäre Mediensituation im Iran.

Vogelfrei in Iran

In "press.freedom.now" analysiert die Nobelpreisträgerin Shirin Ebadi exklusiv die gefährliche Situation der Medien in ihrem Heimatland. Sie selbst lebt mittlerweile im Exil in Großbritannien. Ebenso wie die junge Journalistin Masih Alinejad, die fliehen musste, nachdem sie in Teheran ein kritisches Interview mit einem Kleriker geführt hatte. Auch die Titelseite der aktuellen Ausgabe ist dem Schauplatz Iran gewidmet. Das Coverbild stammt von der iranischen Künstlerin Parastou Forouhar aus ihrer Serie "he kills me, he kills me not".

Weitere Themen sind die heikle Mediensituation im krisengebeutelten Griechenland und im diesjährigen Gastland der Frankfurter Buchmesse, Neuseeland. Ebenso widmet sich das Heft der Notwendigkeit eines Presserates sowie Sitten und Gebräuche österreichischer Medien.

Erhältlich ist press.freedom.now ab 17. Oktober 2012 im Zeitungshandel zu einem Verkaufspreis von sechs Euro. Die Vierteljahreszeitschrift umfasst 68 Seiten, die Auflage der Ausgabe liegt bei 23.000 Stück. derStandard.at/Etat verlost drei Exemplare, hier geht's >>> zum Gewinnspiel.  (red, derStandard.at, 17.10.2012)