Bangkok - Nach einem misslungenen Eingriff zur Penis-Vergrößerung durch Olivenöl-Spritzen mussten einem Thailänder die Geschlechtsteile abgenommen werden. Der 50-Jährige habe vor fünf Jahren mehrere Injektionen mit Olivenöl erhalten, sagte eine Sprecherin des Polizeikrankenhauses in Bangkok am Freitag. Vor drei Wochen sei er wegen einer Entzündung zum Arzt gegangen, wo eine Krebserkrankung des Organs festgestellt worden sei.

In Thailand sind Injektionen mit Olivenöl, Bienenwachs, Paraffin oder Silikon zur Penisvergrößerung verbreitet. In der Praxis gebe es jedoch "nur schlechte Resultate", warnte die Krankenhaussprecherin. Pro Monat meldeten sich zwischen 30 und 40 Patienten wegen Problemen nach derartigen Eingriffen in der Klinik. (APA, 16.11.2012)