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Sein Sohn ist schwul, daher will der republikanische Senator Rob Portman die Ehe für Lesben und Schwule öffnen.

Foto: ap/J. Scott Applewhite

Washington - Als erster Senator und einer von wenigen PolitikerInnen der konservativen Republikaner hat sich der US-Abgeordnete Rob Portman für die Ehe für Lesben und Schwule ausgesprochen. Motiviert dazu habe ihn das Coming-Out seines 21-jährigen Sohnes Will, sagte Portman laut Bericht der Zeitung "Plain Dealer" am Freitag. Der Republikaner aus dem oft wahlentscheidenden Staat Ohio erklärte, er erhoffe sich keinen politischen Vorteil aus seiner neuen Position.

Bisher haben neun US-Staaten die Ehe für Lesben und Schwule erlaubt. Im Wahljahr 2012 erklärte auch Präsident Barack Obama, seine Meinung seit "vorangeschritten" und er unterstütze nun das Recht auf gleichgeschlechtliche Verbindungen. Unter den RepublikanerInnen gilt Ex-Vizepräsident Dick Cheney, dessen Tochter Mary lesbisch ist, als prominentester Unterstützer der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare. (APA, 15.3.2013)