Wien - Die Wiener Volksoper geht in der laufenden Saison einer Auslastungssteigerung entgegen: Lag diese 2011/12 bei 80,48 Prozent, hält sie nun bei 83,5. Für ähnlichen Besucherandrang sollen kommende Saison Premieren in allen Sparten sorgen: Die erste betrifft das Musical Sweeney Todd von Stephen Sondheim (am 14. 9., mit Volksoperndirektor Robert Meyer als Richter Turpin).

Im Opernbereich bietet man an:

Verdis Il trovatore (16. 11.), Benjamin Brittens Albert Herring (15. 2. 2014) wie auch Beethovens Fidelio (25. 5. 2014). Als Koproduktion mit dem Spielort der Sängerknaben, dem Muth also, wird Erwin, das Naturtalent von Mike Svoboda gezeigt (23. 2. 2014). Auch gibt es eine konzertante Aufführung von Richard Strauss' früher Oper Feuersnot (14. 6.). Und: Bei der Wiederaufnahme von Puccinis Turandot (4. 3. 2014) hört man US-Tenor Neil Shicoff (als Calaf).

Zum Operettenbereich: Am 14. Dezember gibt es die Premiere von Eine Nacht in Venedig (Johann Strauß); ab 22. März 2014 sieht man Emmerich Kálmáns Gräfin Mariza. Zwei Premieren steuert das Wiener Staatsballett bei: Da gibt es eine Märchenwelt (19. 10., Choreografie: Andrey Kaydanovskiy / Vesna Orlic) und den Reigen (von Ashley Page, ab 29. 4. 2014) zu bestaunen.

Die Erreichbarkeit des Publikums soll eine App unterstützen: Sie enthält das Jahresprogramm (plus 40 Clips mit Zusatzinformationen); auch werden Programmhefte (für 89 Cent) herunterzuladen sein. Inflationsbedingt gibt es nach vier Jahren eine Kartenpreiserhöhung (die teuerste Kategorie von 80 auf 86 Euro); die Abo-Preise bleiben unverändert. (tos, DER STANDARD, 4.4.2013)