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Protest gegen die US-Drohnenangriffe in Pakistan im Februar des Vorjahres.
Islamabad/Washington - Die umstrittenen Drohnenangriffe der USA in Pakistan haben laut einem Zeitungsbericht im Jahr 2004 mit einem Geheimvertrag zwischen den beiden Staaten begonnen. Die USA hätten damals mit Hilfe eines unbemannten Flugzeugs einen Erzfeind Pakistans getötet, berichtete die "New York Times". Im Gegenzug hätten die USA von der pakistanischen Regierung die Erlaubnis bekommen, mutmaßliche Al-Kaida-Kämpfer von Drohnen aus ins Visier zu nehmen.
Pakistan hatte Zustimmung bestritten
Die pakistanische Regierung kritisierte die Angriffe immer wieder als Verletzung internationalen Rechts und bestritt, sie zu dulden. Die USA ignorierten die Proteste. Das Büro für Investigativen Journalismus (TBIJ) in London hat berechnet, dass durch die Angriffe mit den Hightech-Waffen bisher 2.500 bis 3.600 Menschen gestorben seien, darunter seienauch hunderte Zivilisten. Offizielle Statistiken gibt es nicht. (APA, 7.4.2013)