Madrid - Die spanische Seeüberwachung hat erneut mehrere Schlauchboote mit 31 afrikanischen Einwanderern an Bord abgefangen, die über die Meeresenge von Gibraltar illegal nach Europa einreisen wollten. An Bord der vier Boote seien auch drei Frauen und ein Baby gewesen, teilten die Behörden mit. Das in eine Decke gewickelte Kleinkind wurde demnach unversehrt an Land gebracht.

Seit Monaten schon setzen nordafrikanische Flüchtlinge und Menschenschmuggler verstärkt auf flexible Schlauchboote anstelle kleiner Schiffe, um die nur rund 20 Kilometer breite Meeresenge bei Gibraltar zu überqueren. Die kleinen Kunststoff-Boote sind zwar wendiger und unauffälliger, gerade bei hohem Wellengang aber auch sehr gefährlich für die Insassen. (APA, 8.4.21013)