Die Börsen Asiens haben am Mittwoch überwiegend freundlich geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio stieg um 95,78 Zähler oder 0,73 Prozent auf 13.288,13 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong legte um 164,22 Zähler (plus 0,75 Prozent) auf 22.034,56 Einheiten. Der Shanghai Composite schloss um 0,36 Punkte oder minimale 0,02 Prozent höher bei 2.226,13 Punkte.

Verluste gab es dagegen in Singapur und Sydney. Der FTSE Straits Times Index ging bei 3.293,25 Zählern mit einem Minus von 3,32 Punkten oder 0,10 Prozent aus dem Handel. Der All Ordinaries Index in Sydney sank um 6,5 Zähler oder 0,13 Prozent auf 4.973,70 Einheiten.

Die jüngsten Kommentare des japanischen Premierministers Shinzo Abe machten sich insbesondere am Tokioter Aktienmarkt positiv bemerkbar. Abe hatte gesagt, eine beherzte fiskalpolitische Lockerung werde sein Land aus der Deflation führen. Der Nikkei-225-Index schloss daraufhin auf dem höchsten Stand seit August 2008. Der Topix Index hat seit Mitte November um mittlerweile 55 Prozent auf 1121 Punkte.

Die Papiere der Mitsubishi UFJ Financial Group, Japans größter Bank, stiegen mit 660 Yen auf den höchsten Stand seit Juni 2009. Damit reagierten sie auf Spekulationen, dass die Stimulierungsmaßnahmen der japanischen Notenbank die Ergebnisse von Finanzdienstleistern hochtreiben könnten. Mit einem Plus von knapp fünf Prozent auf 655 Yen gingen die Aktien aus dem Handel. Exportwerte wie Autoaktien oder Aktien aus der Unterhaltungselektronikbranche legten ebenfalls zu.

In Hongkong legten die Papiere des Lebensversicherers China Life Insurance mit 4,23 Prozent auf 20,95 Hongkong Dollar am stärksten zu. Auch der Mutterkonzern des heimischen Telekomproviders "3", Hutchison Whampoa, gewann deutlich um 4,19 Prozent auf 82 Dollar.

China konnte nicht mithalten mit den Gewinnen in Japan und Hongkong. Dort notierte Aktien litten vor allem darunter, dass sich der heimische Außenhandel im März überraschend stark abgekühlt hatte. Erstmals seit gut einem Jahr wies die Handelsbilanz wieder ein Defizit aus. Die Einfuhren, ein Indikator für die Binnennachfrage, stiegen unterdessen um 14,1 Prozent.

In Australien trotzten die drei großen Rohstoffkonzerne Rio Tinto (plus 2,73 Prozent auf 58,28 Dollar), BHP Billiton (plus 1,72 Prozent auf 33,68 Dollar) und Newcrest Mining (plus 1,33 Prozent auf 19,75 Dollar) dem allgemeinen, etwas schwächeren Markttrend. (APA, 10.4.2013)