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Sergio Agüero stand mit einem Tor und einer ungeahndeten Tätlichkeit im Mittelpunkt des Geschehens

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Manchester City ist am Sonntag ins Finale des FA Cups eingezogen. Mit einem 2:1 gegen Chelsea setzte sich der amtierende Meister im Wembley-Stadion durch und steht damit zum zehnten Mal (fünf Titelgewinne) im Endspiel des ältesten Fußballpokalbewerbs der Welt. Der Gegner im Finale ist Wigan Athletic mit dem Österreicher Paul Scharner, das sich schon am Samstag gegen Millwall durchgesetzt hatte. Da Manchester City als Tabellenzweitem die Qualifikation zur Champions League nahezu sicher ist, können die in der Liga abstiegsgefährdeten Latics für die kommende Saison bereits mit einem Auftritt in der Europa League rechnen. 

Samir Nasri und Sergio Agüero brachten Manchester City im Halbfinale in Führung und ließen ihr Team schon wie den sicheren Sieger aussehen. Ein schöner Treffer von Demba Ba brachte Chelsea nach 66 Minuten allerdings zurück ins Spiel. Die Londoner Blues drückten in der Schlussphase auf den Ausgleich, bekamen dabei auch einen Elfmeter nach einem klaren Foul am eingewechselten Fernando Torres vorenthalten. Zudem entging Agüero nach einer offensichtlichen Tätlichkeit gegen Ramires einer Roten Karte.

Für ManCity ist nach dem schlechten Abschneiden in der Champions League und dem zu großen Abstand in der Meisterschaft der Pokal die letzte Titelchance der Saison. Chelsea hat noch die Möglichkeit die Europa League zu gewinnen, muss gleichzeitig aber mit Tottenham und Arsenal in der Liga um die Champions League-Qualifikation kämpfen. (red, derStandard.at; 14.4.2013)