Vor wenigen Jahren noch die alles dominierende Virtualisierungslösung im Linux-Umfeld, hat Xen in den letzten Jahren eine eher wechselvolle Geschichte hinter sich. Parallel zur Übernahme des einstigen Herstellers XenSource durch Citrix, hat vor allem das von Red Hat vorangetriebene KVM immer stärkeren Zuspruch gefunden.

Unabhängigkeit

Nun versucht Citrix offenbar Xen auf neue Beine zu stellen - und sich damit vor allem als herstellerunabhängiges Projekt zu positionieren. So soll die Software künftig unter dem Dach der Linux Foundation entwickelt werden, neben Citrix sollen auch zahlreiche andere Unternehmen wie beispielsweise AMD, Google, Intel, Oracle und Samsung an der Entwicklung teilnehmen.

Vorbilder

Als organisatorisches Vorbild hat man sich am Linux-Kernel orientiert, ob es auch gelingt ein wirklich ähnlich unabhängiges Projekt zu etablieren, bleibt natürlich abzuwarten. (apo, derStandard.at, 16.04.13)