Leoben - Die besten österreichischen Physik-Schüler treffen einander ab morgen, Donnerstag, an der Montanuniversität Leoben: Im Rahmen des "Austrian Young Physicists' Tournament" (AYPT) soll aus 16 Schulteams das fünfköpfige österreichische Nationalteam für die "Physik-WM der Schüler" (IYPT) gekürt werden. Der internationale Wettbewerb wird Ende Juli in Taipeh stattfinden, so die Montanuni am Mittwoch.

Die Montanuniversität ist zum neunten Mal in Folge Austragungsort des Wettbewerbes. Neben Schulteams aus Österreich haben sich auch Gruppen aus Russland, Weißrussland, der Slowakei, dem Iran und der Ukraine angemeldet. Die Jugendlichen, die in Fünferteams arbeiten, bringen mehr als nur überdurchschnittliche Kenntnisse in Physik mit: In mehrmonatiger Vorbereitungszeit - auch mithilfe von Mentoren an Universitäten - haben sie Lösungsansätze für 17 vorgegebene komplexe Problemstellungen erarbeitet. Diese müssen sie in Leoben in englischer Sprache präsentieren und verteidigen.

Neben der Wirtschaftskammer Österreich unterstützt Infineon Austria den Schülerwettbewerb, um junge Talente zu fördern: "Um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können, brauchen wir topausgebildete Nachwuchstalente", so Vorstandsvorsitzende Monika Kirchner. In den vergangenen vier Jahren gelang es den österreichischen Teams dreimal Vizeweltmeister zu werden. (APA, 17.4.2013)