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Rafael Benitez muss mit Chelsea sein Liverpool besiegen

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Tottenham hofft, dass Gareth Bale zum Kracher gegen ManCity fit wird

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Für Villa wäre es im Abstiegskampf günstig, könnte Andreas Weimann seinen Doppelpack aus dem Herbst gegen ManUnited wiederholen

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Das Titelrennen ist zwar bereits entschieden, aber fünf Runden vor Meisterschaftsende kämpfen in Englands Premier League noch vier Klubs (Chelsea, Arsenal, Tottenham und Everton) um zwei Champions League-Tickets und einen Europa League-Startplatz. Am kommenden Sonntag stehen vor allem für Chelsea (3. Platz,/32 Spiele/61 Punkte) und Tottenham (5./32/58) Schlüsselspiele auf dem Programm.

Die Spurs liegen derzeit mit einem Spiel Rückstand nur auf dem ungeliebten fünften Platz und empfangen an der White Hart Lane nun Titelverteidiger Manchester City. Die Gäste kommen nach dem Einzug ins FA Cup-Finale und dem Liga-Sieg am Mittwoch gegen den dortigen Gegner Wigan mit Selbstvertrauen nach London. Zudem können sie die Saison als kaum noch zu verhindernder Vizemeister gelassen zuende spielen.

Für Tottenham steht die Fitness von Gareth Bale in Zweifel, der sich beim erfolglosen EL-Duell gegen Basel verletzt hatte. Trainer Andre Villas-Boas überlegt dennoch, den Waliser einzusetzen. Immerhin stünde der 23-jährige Shooting-Star in der nächsten Saison wohl nicht mehr im Spurs-Kader, würde der Klub erneut die Qualifikation für die CL verpassen.

Benitez auf Abschiedstour an alter Wirkungsstätte

Liverpool ist aus dem Rennen um Europapokal-Plätze bereits unfreiwillig ausgestiegen. Trotzdem wird die Partie gegen Chelsea in der Stadt am Mersey mit Spannung erwartet. Für Chelsea gilt das Motto "Verlieren verboten", wenn die Londoner sich nicht unter Druck setzen lassen wollen. Mit direkten Duellen gegen Everton und Tottenham sowie einem Spiel gegen ManUnited hat man neben der Doppelbelastung auch ein hartes Restprogramm zu bestreiten.

Außerdem steht für das Heimpublikum das Wiedersehen mit Rafael Benitez an der Anfield Road am Programm. Der Spanier feierte mit Liverpool einst große Erfolge - etwa den zweimaligen Einzug ins Champions League-Finale mit 50-prozentiger Erfolgsquote. Die auch damals gewachsene Rivalität der Reds mit den Blues ist ein Mitgrund für die von Beginn an zweifelhafte Beliebtheit des Trainers bei seinem derzeitigen Arbeitgeber.

Mit Chelsea blieben ihm Jubel und Heiterkeit bisher verwehrt. Eine Chance auf einen Titel besteht noch in der Europa League, mehr wird es nicht geben. Die Verlängerung seines Engagements kann man ausschließen. Malaga-Coach Manuel Pellegrini soll neuesten Gerüchten zufolge nach Saisonende seine Nachfolge antreten. Außerdem steht Chelsea vor der Verpflichtung des Deutschen Andre Schürrle, der um über 23 Millionen Euro aus Leverkusen an die Stamford Bridge gelotst werden soll.

Die Birminghamer stehen ihrerseits am Montag mit Andreas Weimann beim praktisch als Meister feststehenden Manchester United vor einer knüppelharten Aufgabe. Bei der 2:3-Niederlage im Hinspiel hatte Weimann mit zwei Treffern für Furore gesorgt. (tsc, derStandard.at, 18.4.2013)