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Angesichts neuester Entwicklungen wäre ein leichteres iPad durchaus wahrscheinlich

Foto: Reuters

Der Analyst Ming-Chi Kuo, der bereits in der Vergangenheit immer wieder mit seinen Einschätzungen zu Apple-Produkten richtig lag, hat für die fünfte Generation des iPads einige Erwartungen geäußert. Laut ihm soll im Zeitraum August bis September die Massenproduktion des Geräts starten, das angeblich 15 Prozent schlanker und 25 Prozent leichter werden soll als das aktuellste Apple-Tablet, so MacRumors.

Neue Materialien, neuer Prozessor

Etwa 500 Gramm könnte das iPad also bald wiegen, wenn es nach den Erwartungen der Analysten geht. Nicht unwahrscheinlich, wenn man bedenkt, dass Komponenten immer leichter werden. Zudem soll Apple auch mit neuen Materialien experimentieren, die auch deutlich zur Gewichtsreduktion beitragen könnten. Auch ein neuer A7-Prozessor könnte bereits zum Einsatz kommen. Dieser soll neuesten Informationen zufolge nämlich nicht in Zusammenarbeit mit Samsung, sondern mit der Taiwan Semiconductor Manufacturing Company entstehen. Um die Lücke zu schließen, die Apple dabei bei Samsung verursacht, soll sich Samsung laut TouchReviews in Gesprächen mit Nvidia befinden.

Display vom iPad Mini

Dass das iPad zwei Millimeter an Dicke verlieren soll, ist auch ein Gerücht, das seit längerem im Umlauf ist und mit den Erwartungen der Analysten einhergeht. Was plausibel klingt, muss aber nicht unbedingt stimmen, weshalb diese Erwartungshaltungen – wie immer – mit Vorsicht zu genießen sind. Ermöglicht werden soll ein schlankeres Design vor allem durch das GF2-Touch-Display, das bereits im iPad Mini verbaut ist. Der Akku im Gerät könnte ebenfalls kleiner, aber mit etwa 8.500-9.000 mAh ausgestattet sein.

Verzögerungen

Vor einer Woche hieß es, dass Apple für neue Gadgets dieses Jahr etwas länger brauchen wird als erwartet. Schuld daran sollen Schwierigkeiten bei der Entwicklung von Sensoren und neuen Materialien haben, die Apple vor eine große Herausforderung stellen. (red, derStandard.at, 19.4.2013)