Wien - Die beiden Minister Rudolf Hundstorfer (S) und Reinhold Mitterlehner (V) haben am Donnerstagabend die besten Arbeitgeber Österreichs ausgezeichnet. Bei den Unternehmen von 20 bis 49 Mitarbeiter siegte Johnson & Johnson vor NetApp Austria und Willhaben Internet Service.

Bei den Betrieben bis 250 Beschäftigte belegte ePunkt Internet den ersten Platz, es folgen Anecon Software Design und Beratung GmbH und die Sparkasse Neuhofen Bank. In der Kategorie bis 500 Mitarbeiter hatte Microsoft vor Worthington Cylinders und der sBausparkasse die Nase vorne. In der Klasse darüber ging Platz 1 an Philips vor T-Systems und Eduscho.

In 90 Betrieben Befragungen durchgeführt

Insgesamt wurden 28 Unternehmen im Colosseum21 in Wien ausgezeichnet. Veranstalter war "Great Place to Work", ein international tätiges Forschungs- und Beratungsinstitut. Den Ausschlag für die Auszeichnung machten laut Erich Laminger, Managing Director "Great Place to Work", Werte wie Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness, Stolz und Teamgeist. Insgesamt wurden in 90 Betrieben Befragungen durchgeführt.

Wirtschaftsminister Mitterlehner hob die Bedeutung der Auszeichnung "Bester Arbeitgeber für Vereinbarkeit von Familie und Beruf" hervor, die an Microsoft Österreich ging: "Kinder zu haben und großzuziehen muss mit dem Berufsleben gut vereinbar sein. Davon profitieren nicht nur die Familien, sondern gerade auch die Unternehmen", meinte er.

Eingliederung von Benachteiligten

Gleiche Chancen für alle sieht auch Sozialminister Hundstorfer als eine Frage der Fairness: "Die Eingliederung von Benachteiligten geht uns alle an, denn jeder Mensch ist wertvoll. Unsere Aufgabe ist es, das zu respektieren und diesen Menschen mit noch mehr Offenheit für deren Talente echte Integration ins Leben zu bieten." (APA, 19.4.2013)