Wien - Der ehemalige Inhaber und Chef der russischen Bank of East-European Finance Corp (EEFC-Bank), Alexander Gitelson, ist vergangene Woche laut Berichten der Finanznachrichtenagentur Bloomberg und der "Kronen Zeitung" im Mostviertel in Niederösterreich, wo er ein Anwesen besitzt, wegen mutmaßlichen Betrugs festgenommen worden. 2011 war ihm laut "Kronen Zeitung" ein Betrugsprozess der Stadtverwaltung St. Petersburg gemacht worden, weil er dieser zwölf Mio. Euro herausgelockt haben soll - vor der Verhandlung verschwand der Russe und wurde in Abwesenheit zu fünf Jahren Haft verurteilt. Ein Sprecher des Bundeskriminalamts war vorerst nicht erreichbar, der 63-Jährige sitzt laut Medien in Auslieferungshaft. (APA, 20.4.2013)