Ein 38-jähriger Oststeirer hat sich am Samstag als Gastgeber einer Grillfeier versehentlich selbst mit seiner Pistole in den Kopf geschossen und ist noch am Unfallort gestorben. Der Mann dachte, die Waffe sei nicht geladen. Er hielt sich die Waffe an den Kopf und drückte aus Jux ab, teilte die Landespolizeidirektion Steiermark am Sonntag mit. Der Oststeirer übersah, dass sich schon eine Patrone im Lauf befand. Er drückte ab, der Schuss verletzte ihn tödlich.

Die neun Millimeter Pistole war nicht registriert, offenbar besaß sie das Opfer illegal. Seine Gäste sahen alles mit an und waren laut Ermittler Anton Kiesl geschockt. Alkohol oder Drogen waren keine im Spiel, versicherte der Kriminalist. (APA, 21.4.2013)