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Für Chuck Hagel ist Gewalt eine Option.

Foto: Reuters/Watson

Washington/Teheran/Jerusalem - Im Atomstreit mit dem Iran ist nach den Worten von US-Verteidigungsminister Chuck Hagel ein Militärschlag gegen die Islamische Republik nicht vom Tisch. Die geplanten Lieferungen von Rüstungsgütern im Wert von zehn Milliarden Dollar an Israel und arabische Staaten seien ein klares Signal an die Führung in Teheran, dass die Anwendung von Gewalt eine Option bleibe, sagte Hagel zum Auftakt seines Antrittsbesuchs in Israel am Sonntag in Tel Aviv. Vom Iran gehe weiter eine ernstzunehmende Bedrohung aus.

Hagel wird im Lauf der kommenden Wochen außer Israel auch Ägypten, Jordanien, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) besuchen. Kurz vor seiner Reise in die Region hatte sein Ministerium den kurz bevorstehenden Abschluss von Rüstungsgeschäften mit Israel, Saudi-Arabien und den VAE bekanntgegeben. (APA, 21.4.2013)