Linz - Bereits zum zehnten Mal öffnet das Filmfestival Crossing Europe ab heute, Dienstag, in Linz seine Kinotüren: Fünf Filme bilden den Auftakt, darunter unter anderem Pia Marais' Layla Fourie und L'enfant d' en haut / Winterdieb von Ursula Meier; beide Regisseurinnen wurden bei Crossing Europe in vergangenen Ausgaben mit einem Tribute gewürdigt und haben seitdem auch auf größeren Festivals reüssiert.

Aktuell gilt das Tribute dem polnischen Regisseur und Theatermacher Przemyslaw Wojcieszek, der mit lauten, punkig-zornigen Filmen wie Made in Poland und Sekret bereits einige Aufmerksamkeit erregt hat. Der Schwerpunkt des bis 28. 4. laufenden Festivals liegt wie gewohnt auf aktuellen europäischen Filmen, darunter etwa das mehrfach prämierte schwedische Debüt Äta sova dö / Eat Sleep Die von Gabriela Pichler oder neues griechisches Kino wie A. C. A. B. All Cats Are Brilliant? von Constantina Voulgaris.

Große Empfehlungen seien hier auch für Matteo Garrones TV-Parabel Reality, Philipp Scheffners Doku-Essay Revision und für A Long and Happy Life, Boris Khlebnikovs kompaktes, fatales Widerstandsdrama, ausgesprochen. (kam, DER STANDARD, 23.4.2013)