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Mount Evererst: Handgreiflichkeiten in dünner Luft.

Foto: AP Photo/Henry S. Hall, Jr. American Alpine Club Library, Barry Corbet Personal Papers and Films

Kathmandu - Die Polizei in Nepal ermittelt wegen eines handfesten Streits am Mount Everest. Berichten zufolge soll sich die tätliche Auseinandersetzung zwischen drei erfahrenen Extrembergsteigern und nepalesischen Sherpas, die für eine andere Gruppe von Bergsteigern Seile fixierten, abgespielt haben.

Laut der Nachrichtenagentur Reuters sollen die drei Extrembergsteiger - ein Schweizer, ein Italiener, ein Brite - in ihren Zelten mit Steinen beworfen worden sein. Grund für die Auseinandersetzung sei, dass die drei zuvor die Sherpas beim Fixieren der Seile gestört haben sollen.

Allerdings seien die genauen Details noch unklar, sagte der für den höchsten Berg der Welt zuständige Polizeichef von Solukhumbu, Sitaram Karki, am Sonntag. Die Ermittlungen würden durch die problematische Kommunikation am Dach der Welt erschwert.

Getrennte Wege

Der Italiener wolle noch immer den Mount Everest erklimmen. Der Schweizer sei bereits wieder im Tal und wollte zurück nach Kathmandu fliegen, sagte Anish Gupta vom Unternehmen Cho-Oyu Trekking, das Touren auf den 8.848 Meter hohen Gipfel organisiert. Über den Briten gab es zunächst keine Informationen.

Hunderte Bergsteiger versuchen alljährlich im April und Mai den strapaziösen Aufstieg zu dem weltberühmten Gipfel, den der Neuseeländer Edmund Hillary und der Sherpa Tenzing Norgay 1953 als erste Menschen bezwangen. Seither waren mehr als 3.000 Menschen auf dem Mount Everest. (red, 28.4.2013)