Athen - Bei der Kollision zweier Schiffe vor der griechischen Küste sind am Montag zwei Seeleute ertrunken. Wie das Handelsmarineministerium in Athen mitteilte, wurden acht Seeleute noch vermisst. Fünf Boote, zwei Patrouillenboote, ein Flugzeug und ein Hubschrauber der Küstenwache suchten das Gebiet südwestlich der Peloppones-Halbinsel nach ihnen ab.

Das unter der Flagge der Cook-Inseln fahrende Frachtschiff "Piri Reis" mit 17 Menschen an Bord war am frühen Morgen unter zunächst ungeklärten Umständen mit der "Consouth" zusammengestoßen, die unter der Flagge des Karibikstaates Antigua und Barbuda fuhr. Die "Piri Reis" kenterte, sieben Besatzungsmitglieder konnten sich unversehrt an Bord der "Consouth" retten. Diese war mit 16 Besatzungsmitgliedern nach Malta unterwegs. Die "Piri Reis" transportierte von Algerien aus Dünger in die Ukraine. (APA, 29.4.2013)