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Nokia-Chef Stephen Elop mit einem Lumia 808 mit PureView-Technologie

Foto: Reuters

Das kalifornische Startup Pelican Imaging dürfte schon bald eine größere Investition vom finnischen Handyhersteller Nokia erhalten. Damit würde Nokia seine Investitionen in Richtung neuer Kameratechnologien weiter ausbauen. Wie Bloomberg berichtet, will Nokia damit ein Argument für den Kauf seiner Geräte weiterentwickeln.

Perfektionierte Technik

Pelican Imaging beschäftigt sich vorwiegend mit Lichtfeldtechnik, wie sie auch beispielsweise in Lytro-Kameras zum Einsatz kommt. Damit kann der Fokus auf ein Objekt im Bild auch im Nachhinein verändert werden. Nokia Growth Partners, das Venture-Capital-Unternehmen von Nokia, hat bereits Stellung bezogen und gemeint, dass diese Technik algorithmisch schwer zu schaffen sei und Pelican Imaging diese Technik perfektioniert hätte.

Weitere Investitionen

Angeblich hat Nokia bereits seit längerer Zeit Interesse an dem Startup und beobachtet es seit seiner Entstehung im Jahr 2008. Im Juli 2012 hat Nokia das schwedische Bildverarbeitungs-Unternehmen Lund gekauft, das unter anderem einem großen Beitrag zur Weiterentwicklung von Nokias PureView-Technologie geleistet hat. Auch das in Silicon Valley beheimatete Unternehmen InVisage Technologies und die Micro-Optics-Firma Heptagon haben Investitionen von Seiten Nokia erfahren.

Zukunftsaussichten

Die Investitionen dürften sich laut Bloomberg zwischen vier und sieben Millionen Dollar bewegen, selten würden diese bis zu 15 Millionen Dollar steigen. Das Gesamtkapital des Investitionsunternehmens beträgt insgesamt 600 Millionen US-Dollar. In diesem Jahr soll Nokia eigenen Angaben zufolge noch in sechs weitere Unternehmen investieren. In den nächsten Jahren will man vor allem in die Mobil-Sparte und Werbebranche investieren. (red, derStandard.at, 30.4.2013)