In der Bieterschlacht um den US-Mobilfunk-Anbieter Sprint Nextel will der japanische Konkurrent SoftBank sein Angebot von gut 20 Mrd. Dollar (15,25 Mrd. Euro) nicht aufstocken. SoftBank-Gründer Masayoshi Son sagte am Dienstag, das Angebot für 70 Prozent der Sprint-Anteile könne nicht mit dem des US-Satelliten-Fernsehbetreibers Dish Network verglichen werden. Dish ist bereit, 25,5 Mrd. Dollar für Sprint Nextel zu zahlen. Auf die Frage, ob SoftBank bereit sei, sein Angebot zu ändern, antwortete Son: "Das ist absolut nicht notwendig, denn wir denken, dass unser Angebot besser ist als ihres." Sprint prüft derzeit das Dish-Angebot. Der US-Mobilfunkmarkt ist hart umkämpft und wird von Verizon Wireless und AT&T kontrolliert. (APA, 30.4. 2013)