Wien - Die heimischen Analysten erwarten, dass der Stromkonzern Verbund am Donnerstag einen Nettogewinn von 83,4 Mio. Euro für das erste Quartal vermelden wird. Das wäre im Vergleich zum Auftaktquartal 2012 ein Minus von 30 Prozent.

Operativ dürfte der Gewinneinbruch mit 12 Prozent schwächer ausfallen. Die Analysten von Raiffeisen Centrobank und Erste Group schätzen den operativen Gewinn im APA-Konsensus auf 232,9 Mio. Euro - nach 263,60 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.

Der Umsatz wird im Schnitt bei 808,75 Mio. Euro prognostiziert. Das wäre gegenüber dem Umsatz von letzten Jahr von 837,80 Mio. Euro ein leichtes Minus von drei Prozent.

Das Finanzergebnis dürfte durch die verlustbringende italienische Beteiligung Sorgenia belastet sein. Die Analysten der Erste Group gehen zudem davon aus, dass die weiter sinkenden Strompreise den Stromlieferanten zusätzlich unter Druck gebracht haben. (APA, 30.4.2013)