Wien/Frankfurt - Der Euro hat sich heute, am frühen Dienstagnachmittag, im Bereich von 1,3065 Dollar und damit nur wenig verändert zum Niveau von heute Früh gezeigt. Auch die Veränderungen zu den übrigen Leitwährungen fielen gering aus.

Nach den gestrigen Zugewinnen konnte sich die Gemeinschaftswährung bis dato ganz gut auf dem höheren Niveau halten, hieß es von einem Marktbeobachter. Am Vortag hatten schwache US-Wirtschaftsdaten den Dollar etwas unter Druck gebracht. Von den heutigen Daten werden hingegen keine stärkeren Impulse erwartet.

Das Defizit in der amerikanischen Handelsbilanz hat sich im April ausgeweitet. Nach Zahlen des US-Handelsministeriums stieg das Defizit um 3,2 Milliarden oder 8,5 Prozent auf 40,3 Milliarden Dollar. Am Markt war zwar ein höherer Fehlbetrag von 41,1 Milliarden Dollar erwartet worden.

Der EZB-Richtkurs des Euro wurde heute mit 1,3092 (zuletzt: 1,3008) Dollar ermittelt und liegt damit 0,77 Prozent oder 0,0102 Einheiten unter dem Ultimowert 2012 von 1,3194 Dollar. Die EZB fixierte den Euro/Pfund-Richtkurs mit 0,8558 (0,8518) britischen Pfund, den Euro/Franken-Richtwert mit 1,2397 (1,2456) Schweizer Franken und den Euro/Yen mit 131,28 (130,37) japanischen Yen.

Für die tschechische Krone wurde heute von der EZB ein Richtwert von 25,775 (25,753) Kronen für einen Euro und für den ungarischen Forint von 291,53 (295,40) Forint je Euro ermittelt.

Heute Früh lag der Euro noch bei 1,3058 Dollar und bewegte sich im Tagesverlauf in einer Bandbreite von 1,3050 bis 1,3099 Dollar. Der Euro/Dollar-Notenkurs wurde heute von den Banken im Mittel mit 1,3030 (zuletzt: 1,2960) Dollar gestellt. Die Parität Dollar-Yen lag heute etwa um 15.00 Uhr bei 100,24 im Mittel (zuletzt: 100,11).

In London wurde heute beim Vormittags-Fixing ein Goldpreis von 1.405,25 Dollar je Feinunze (31,10 Gramm) ermittelt, nach zuletzt 1.402,50 im Nachmittags-Fixing am Montag. (APA, 4.6.2013)