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Viel Jubel beim Aufsteiger. Nächste Woche gibt es ein Salzburger Derby als Liga-Spitzenspiel.

Foto: APA

Aufsteiger SVS Grödig hat am Samstag seine Unterbergsarena in der Fußball-Bundesliga mit einem 7:1-(3:1)-Kantersieg gegen Admira so richtig eingeweiht. Die ersten Tore der Salzburger im Oberhaus fielen in numerischer Überlegenheit, was die Aufgabe um einiges einfacher gemacht hat. Bei der nach drei Runden weiter punktlosen Admira wurden drei Innenverteidiger ausgeschlossen.

Dabei hatte die Truppe von Toni Polster engagiert angefangen, zumindest der erste Punktgewinn sollte es sein. Die offensive Bemühen wurde auch schon nach sechs Minuten belohnt. Zündel brachte Schicker zu Fall und Schwab traf per Elfmeter ins linke untere Eck (6.). Auch die nächsten Minuten gehörten eher den Gästen, auf jeden Fall entwickelte sich ein recht munteres Spiel.

Für die Admira kam es schlimmer, ...

Nach 24 Minuten fing das Spiel aber an zu kippen. Nachdem Pöllhuber zwei Minuten davor den Ball an die eigene Latte geleitet hatte, riss er Salamon als letzter Mann nieder. Außer Rot für Torraub gab es auch Freistoß, nach einem gelungenen Trick traf Salamon selbst zum Ausgleich (25.). Nur sieben Minuten später gab es den nächsten Admira-Ausschluss - und den nächsten Elfmeter.

Schösswendtner flog nach einem Handspiel vom Platz, Elsneg erzielte das 2:1 (32.). Doch es kam noch viel schlimmer für die Südstädter, auch wenn aus einem Freistoß von Leitgeb vor der Pause nur noch ein Treffer fiel (42.). Mit zwei Spielern weniger und zwei Treffern in Rückstand war für die Admiraner beim nun noch mehr motivierten Aufsteiger aber nicht mehr viel zu holen.

...  bevor es schlimmer wurde

Es sollten noch vier Tore für die Heimischen nach der Pause fallen, zwei aus weiteren Elfmetern. Nach Foul von Auer an Elsneg verwertete der eingewechselte Tomi den ersten (55.). In der 88. Minute verschuldete der eingewechselte Drescher den letzten Strafstoß, indem er Zulechner zurückhielt. Auch Drescher musste gehen. Elsneg traf erneut vom Punkt (89.). Dazwischen hatte Cabrera zum 5:1 getroffen. (69.)

Zulechner fixierte gegen nur noch acht Admiraner den Endstand und damit den Kantersieg. (90.) Für die mit großer Hoffnung angereisten Admiraner wird die Situation nun schon ein wenig prekär, vor allem, da eben drei Innenverteidiger ausgeschlossen wurden. Polster hat damit nächsten Samstag daheim gegen Sturm schlimme Defensivprobleme. Grödig freut sich hingegen auf das Spitzenspiel bei Red Bull Salzburg - der derzeit Zweite gegen den Tabellenführer. (APA, 3.8.2013)

Fußball-Bundesliga (3. Runde):

SV Grödig - FC Admira Wacker Mödling 7:1 (3:1)

Grödig, Untersbergarena, 1.655, SR Lechner.

Torfolge: 0:1 ( 6.) Schwab (Foul-Elfmeter)

1:1 (25.) Salamon

2:1 (32.) Elsneg (Handselfmeter)

3:1 (42.) M. Leitgeb

4:1 (55.) Tomi (Foul-Elfmeter)

5:1 (69.) Cabrera

6:1 (89.) Elsneg (Foul-Elfmeter)

7:1 (90.) Zulechner

Grödig: Fend - Schubert (46. Tomi), Cabrera, Taboga, Zündel - Tschernegg (71. Zulechner), M. Leitgeb - Boller (75. Huspek), Elsneg, Salamon - Trdina

Admira: Tischler - Ebner, P. Pöllhuber, Schösswendter, Auer - Thürauer (34. Wessely), Schachner - R. Schicker (46. Drescher), Schwab, Domoraud - Ouedraogo (72. Sax)

Rote Karten: P. Pöllhuber (24./Torraub), Schösswendter (31./Handspiel), Drescher (88.)

Gelbe Karten: Leitgeb, Trdina, Auer, Taboga bzw. Tischler, Schachner, Ouedraogo