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Die Untersuchungen sollen zeigen, ob Foxconn und UniMicron toxisches Abwasser in Flüsse entsorgen

Foto: Reuters

In China haben Behörden Untersuchungen bei zwei Apple-Zulieferern eingeleitet. Betroffen sind Foxconn und UniMicron, die sich nun mit dem Vorwurf der Umweltverschmutzung konfrontiert sehen. Die Anschuldigungen kommen dabei von Non-Profit-Organisationen, die den Unternehmen vorwerfen, mit giftigen Metallen angereichertes Wasser in angrenzende Flüsse zu entsorgen.

Hohe Geldstrafen drohen

Laut "Wall Street Journal" und "The Next Web" sollen die Industrieanlagen beider Unternehmen in der Nähe von Shanghai betroffen sein. Die Untersuchungen sollen eine Weile andauern und zeigen, ob es tatsächlich eine über die Standards hinausgehende Emission gibt. Es drohen hohe Geldstrafen.

Apple will Verstöße nicht tolerieren

Die betroffenen Anlagen sollen sich beide auf der Zulieferer-Liste von Apple befinden. Foxconn als auch UniMicron geben an, Schmutzwasser regelmäßig zu überprüfen. UniMicron hat nun auch einen Sachverständigen einberufen, der das Abwasser quartalsweise überprüfen soll. Apple selbst gibt an, mit den Unternehmen und Umweltorganisationen zusammenarbeiten, um zu überprüfen, ob die Standards eingehalten werden. Man werde Verstöße jeglicher Art nicht tolerieren, so Apple. (red, derStandard.at, 5.8.2013)