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Für VW liefen die Juli-Geschäfte in Österreich eher schlecht.

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Wien - Zum ersten Mal seit Jahresbeginn hat es im Juli mehr Kfz-Neuzulassungen gegeben als im Vorjahresmonat. 39.658 Kraftfahrzeuge (Kfz) wurden neu angemeldet. Das waren 0,8 Prozent mehr als im Juli 2012, aber um 4,0 Prozent weniger als im Vormonat Juni, teilte die Statistik Austria am Freitag mit. Der leichte Zuwachs konnte das Minus der Monate davor aber bei weitem nicht wettmachen: Von Jänner bis Juli sind die Neuzulassungen in Summe um 7,0 Prozent gefallen.

Leichtmotorräder boomen

Der Trend der österreichischen Firmen, zumindest ihre Transit-Lkw im Ausland anzumelden, hält an. Bei Lkw-Neuzulassungen gab es Rückgänge, bei schweren Lkw über 12 t von zehn Prozent, bei Fahrzeugen von 3,5 bis 12 Prozent sogar von zwanzig Prozent, bei Sattelschleppern waren es Minus 0,7 Prozent. Auch Motorräder und Motorfahrräder wurden weniger häufig zugelassen, während es bei leichten Transportfahrzeugen (unter 3,5 t) ebenso einen leichten Anstieg gab wie bei land- und forstwirtschaftlichen Zugmaschinen. Auch Leichtmotorräder waren mit einem Zuwachs von 8,1 Prozent im Juli 2013 stark gefragt.

Mehr Benziner

Entscheidend für die Gesamtzahl der Neuzulassungen war das Plus von ein Prozent bei Pkw - auf diese entfallen über 70 Prozent der Neuzulassungen. 28.543 Pkw erhielten die Zulassung, wobei der Anteil der Benziner zunahm, der Anteil der Dieselfahrzeuge zurückging. Der Juli brachte vor allem Mercedes (+39,2%), Opel (+37,8%), Hyundai (+34,6%), Renault (+30,4%) und BMW (+22,8%) starke Zuwächse. Skoda (-34,1%), Audi (-15,1%), VW (-8,7%), Seat (-2,8%) und Ford (-1,0%) verbuchten Rückgänge.

Von Jänner bis Juli ergibt sich in Summe dennoch ein Rückgang der Pkw-Zulassungen im Vergleich zur Vorjahresperiode von 7,2 Prozent auf 199.747 Stück. (APA, 9.8.2013)