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Nach einem Umbau der Infrastruktur will Microsoft gegen derlei Ausfälle nun gewappnet sein.

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User von Microsofts Online-Service Outlook und Exchange ActiveSync hatten diese Woche mit längeren Ausfällen zu kämpfen. Das Unternehmen hat nun eine Mitteilung veröffentlicht. In dieser entschuldigt man sich für die Probleme und nennt Ursachen.

Caching-Problem

Nach längerer Suche hatte man herausgefunden, dass ein Caching-Dienst versagt hatte, zu welchem sich Geräte verbinden, die auf ActiveSync zugreifen. Dies soll eine Kettenreaktion hervorgerufen haben. Der Traffic landete aufgrund dessen direkt auf Microsofts Servern, die dem Ansturm nicht gewachsen waren, so The Verge.

Das Resultat: Outlook ging in die Knie und war nur noch langsam oder gar nicht zu erreichen. Bei manchen Nutzern war auch der Cloudspeicher SkyDrive betroffen – sie konnten keine Dateien von dem Speicher mehr per E-Mail teilen. Zur Behebung des Problems musste Microsoft ActiveSync schließlich vorübergehend deaktivieren, um Änderungen an der Infrastruktur vorzunehmen.

Man entschuldigt sich für den Ausfall, der am, 14. August begonnen hatte und erklärt, dass alle Dienste nun wieder von allen Geräten aus nutzbar sein sollen. Laut The Next Web kann es beim Zugriff über mobile Geräte vereinzelt noch zu Problemen kommen, da der entstandene Datenrückstau offenbar noch nicht ganz abgearbeitet ist. (red, derStandard.at, 18.08.2013)