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Grasser soll Einkünfte von 4,95 Millionen Euro - mit Hilfe eines Netzes mutmaßlicher Offshore-Firmen - nicht versteuert haben.

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Grassers Anwalt Ainedter will "alles tun", um den Vorwurf der Finanz zu widerlegen. Dieses Bild zeigt ihn bei der Hausdurchsuchung in Grassers ehemaligem Domizil im Wiener ersten Bezirk.

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Wien - Der Anwalt des ehemaligen Finanzministers Karl Heinz Grassers, Manfred Ainedter, will "natürlich alles tun", um den Vorwurf der Finanz der mutmaßlichen Steuerhinterziehung von knapp fünf Millionen Euro gegen seinen Mandanten "zu widerlegen". Zum "umfangreichen Papier" - der Abschlussbericht soll samt Beilagen 851 Seiten umfassen - will Ainedter Stellung nehmen, wenn er nächste Woche aus seinem Urlaub zurück sei, so der Anwalt zur Zeitung "Österreich". Es könne angesichts des Berichts natürlich sein, dass es zu einer Anklage gegen Grasser komme. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Strafe droht

Grasser soll Einkünfte von 4,95 Millionen Euro - mit Hilfe eines Netzes mutmaßlicher Offshore-Firmen - nicht versteuert haben. Kommt es zu einer Anklage durch die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA), droht dem Ex-Minister eine Strafe. Die Höchststrafe beträgt das Dreifache des strafbestimmenden Wertbetrages - in diesem Fall bis zu 14,85 Millionen Euro. Die tatsächliche Höhe der Finanzstrafe wird aber erst ein Strafrichter in einer Hauptverhandlung festsetzen. (APA, red, derStandard.at, 18.8.2013)