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Nokia-Chef Stephen Elop könnte Steve Ballmer als neue CEO von Microsoft folgen.

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Auch Julie Larson-Green gilt als Kandidatin.

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Im Vergleich zu anderen Konzernchefs ist Steve Ballmer bisher eigentlich ein armer Schlucker. Im Vorjahr betrug sein Grundgehalt 685.000 Dollar (rund 512.000 Euro), aufgrund sinkender Umsätze bei Windows kürzte der Verwaltungsrat seine Boni um 62.500 Dollar auf 620.000 Dollar. Der potenzielle Nachfolger für den langjährigen Microsoft-Chef wird mit 1,3 Millionen Dollar also nicht zu den Topverdienern unter den Konzernchefs gehören. Denn anders als Ballmer wird er oder sie kaum ein Aktienpaket sein eigen nennen können, das ob des Börsenjubels über die Rücktrittsankündigung um sieben Prozent auf 850 Millionen Dollar zulegte.

Julie Larson-Green

Mutmaßungen, wer in die Fußstapfen des als verschroben geltenden 57-Jährigen treten könnte, gibt es schon einige. Als heiße Kandidatin gilt auch Julie Larson-Green, die seit 20 Jahren im Unternehmen ist. Im November 2012 übernahm sie den Posten von Steven Sinofsky als Chefin des Hardwarebereichs (Surface, Xbox) des Konzerns. Sie kennt die Machtstrukturen, die Marschrichtungen und Befindlichkeiten bei Microsoft.

Weitere Kandidaten

Als weitere Namen aus den Microsoft-Reihen werden Windows-Chef Terry Myerson, Marketing-Chefin Tami Reller, Skype-Chef Tony Bates, Server-Chef Satya Nadella herumgereicht. In die engere Auswahl kommen könnte auch Ex-Microsoft-Manager Paul Maritz, der heute den Geschäftssoftwareentwickler GoPivotal leitet. Bei der Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen ebenfalls schon genannt wurden Ex-Microsoft-Manager und der jetzige Nokia-Chef Stephen Elop. (red, DER STANDARD, 27.8.2013)