Wien - Der Euro hat am Donnerstag im späten europäischen Handel mit deutlichen Verlusten gegenüber dem US-Dollar tendiert. Gegen 17.00 Uhr notierte die Gemeinschaftswährung mit 1,3224 Dollar. Der EZB-Richtkurs war heute mit 1,3266 Dollar fixiert worden, heute Früh tendierte die Gemeinschaftswährung bei 1,3269 Dollar.

Obwohl neue Konjunkturdaten eine wirtschaftliche Erholung im Euroraum signalisieren, gerät die Gemeinschaftswährung weiter unter Druck. So war der Index zum Geschäftsklima in Frankreich so hoch wie seit fast zwei Jahren nicht mehr und deutlich höher als von Analysten erwartet. Ähnlich gut fiel der Index für das Verbrauchervertrauen in Italien aus.

Für den Dollar sprachen allerdings starke US-Konjunkturdaten. So sind die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche auf 331.000 Anträge und damit etwas stärker gefallen als erwartet. Daneben ist das Bruttoinlandsprodukt der weltgrößten Volkswirtschaft im zweiten Quartal stärker als erwartet gewachsen.

Der Dollar profitiere Händlern zufolge auch von der Aussicht auf eine weniger lockere Geldpolitik der Fed und der hohen Unsicherheit durch den Syrien-Konflikt.

Das Londoner Nachmittags-Fixing für den Goldpreis wurde mit 1407,75 Dollar/Feinunze ermittelt. Das Vormittags-Fixing lag heute bei 1.406,28 Dollar. Am Vortag wurde ein Nachmittags-Fixing von 1419,50 Dollar festgestellt. (APA, 29.8.2013)