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Hier verlässt die "Oasis of the Seas" die finnische Küste bei Turku. Für die Schwesterwerft in Rauma reichen die Aufträge nicht.

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Hier wird an der Fertigstellung der "Oase der Weltmeere" gearbeitet. Sie ist vor vier Jahren erstmals ausgefahren.

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Helsinki - Die Schiffswerft im finnischen Rauma ist bald Geschichte. Der in Südkorea beheimatete Mischkonzern STX, dem die letzten noch verbliebenen Großwerften in Finnland gehören, teilte am Montag die Schließung des Betriebs an dem westfinnischen Standort mit. 700 Arbeitsplätze gehen damit verloren. Damit offenbart sich, dass trotz des Baus der weltgrößten Kreuzfahrtschiffe "Oasis of the Seas" und "Allure of the Seas", die in Turku gebaut wurden, das Geschäft nicht rund läuft.

Beide Schiffe bieten mit ihren 360 Metern Länge Platz für 6.000 Passagiere und 2.000 Besatzungsmitglieder. Gekostet haben sie den Eignerkonzern Royal Caribbean jeweils rund 800 Millionen Euro.

Last Shipyard Standing

In Rauma wurden in den vergangenen zehn Jahren vor allem Fähren, Kreuzfahrtschiffe und Eisbrecher gebaut. Die Arbeiten an begonnenen Schiffen sollen vor der Schließung noch zu Ende gebracht werden. 

Das Unternehmen beabsichtigt, mit der Schließung der Werft in Rauma, zumindest den letzten Standort Turku erhalten zu können. Arbeitsminister Lauri Ihalainen hofft außerdem, dass ein Teil der Belegschaft von Rauma in Turku Arbeit bekommen könnte. (APA, red, derStandard.at, 16.9.2013)