Wien - Die Kollektivvertrags-Verhandlungen zwischen dem Fachverband der Maschinen- und Metallwarenindustrie (FMMI) und den Gewerkschaften Pro-Ge sowie GPA sind am Dienstag in der ersten Runde erwartungsgemäß unterbrochen worden. Der nächste Verhandlungstermin ist der Dienstag, der 1. Oktober. Im Vorjahr waren vier Verhandlungsrunden und zuletzt ein 17-stündiger Gesprächsmarathon für eine Einigung nötig.

Die Arbeitgeber wiederholten nach der ersten Runde ihren Hinweis auf "sinkende Erträge und rückläufige Aufträge" die einen Abschluss mit "Augenmaß und Vernunft" notwendig machen würden. "Wir haben den Gewerkschaften heute daher die aktuellen Zahlen präsentiert - und die sind nun mal besorgniserregend", so Veit Schmid-Schmidsfelden, Sprecher des FMMI. Demnach haben die ersten fünf Monate 2013 ein Minus bei den Auftragseingängen von gut fünf Prozent gebracht, während die abgesetzte Produktion auf niedrigem Niveau stagnierte bzw. leicht rückläufig war.

Die Gewerkschaften hatten schon zu Verhandlungsbeginn betont, dass das "düstere Bild" der Arbeitgeber nicht stimme und sprachen von "stabilen Verhältnissen auf hohem Niveau".

Bei den Verhandlungen geht es um den Kollektivvertrag für 120.000 Metaller im Bereich der Maschinen und Metallwarenindustrie. Er gilt im Regelfall für ein Jahr und beginnt mit 1. November zu laufen. (APA, 24.9.2013)