Die USA haben im Budgetstreit ihre öffentliche Verwaltung zugesperrt und damit über 800.000 Bundesangestellte in den Zwangsurlaub geschickt. Betroffen davon sind auch die meisten nationalen Forschungsinstitute. Die Internetseiten der NASA etwa sind derzeit nicht erreichbar, statt dessen ist der obige Hinweis zu lesen. 97 Prozent des NASA-Personals mussten zuhause bleiben, nur 550 Mitarbeiter der US-Raumfahrtorganisation durften weiter arbeiten und sich um Schlüsselprojekte kümmern. Darunter auch die beiden US-Astronauten Michael Hopkins und Karen Nyberg, die derzeit Dienst auf der Internationalen Raumstation ISS versehen.

Screenshot: derStandard.at

Selbst der Twitter-Account der Rekord-Sonde "Voyager 2" ist von dem nationalen "Shutdown" betroffen. In einem letzten Tweet grüßt die 22 Milliarden Kilometer entfernte Sonde die Erdenbewohner mit den Worten "Macht's gut, Menschen. Das müsst ihr selber in Ordnung bringen."

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Auch Nationalparks bleiben geschlossen. Campern wurde zwei Tage Zeit gegeben, die Parks zu verlassen. Mit "Experience your America" hat das National Park Service vermutlich ursprünglich eine etwas andere Erfahrung gemeint...

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Während der Großteil der Seiten der US-Behörde für Ozeanologie und Atmosphärenforschung, die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), nicht mehr erreichbar war...

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... bildete die nationale Wetterseite eine der wenigen Ausnahmen: Insbesondere Unwettervorhersagen bleiben weiterhin aktuell verfügbar.

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Im Unterschied zu den Unwettervorhersagen der nationalen Wetterseite wird auf der Erdbeben-Seite des United States Geological Survey (USGS) gewarnt, dass die hier gelieferten Informationen nicht auf dem aktuellsten Stand sein könnten.

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Das National Cancer Institute: geschlossen.

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Das selbe gilt für das Nationale Human Genome Researche Institute.

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Das National Institute of Standards and Technology (NIST) bleibt bis auf Weiteres ebenso zu. Die Einrichtung im US-Bundesstaat Maryland ist für Standardisierungsprozesse zuständig.

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Selbst das renommierte Smithsonian National Museum of Natural History musste seine Pforten schließen.

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Medizinische Forschung steht still: die National Institutes of Health (NIH).

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Kein Geld für die Wissenschaft: Auch die National Science Foundation (NSF), eine Regierungseinrichtung, die für die finanzielle Unterstützung von Forschung und Bildung zuständig ist, fällt dem "Shutdown" zum Opfer. (red, derStandard.at, 02.10.2013)

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