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United-Coach David Moyesgibt so schnell nicht auf.

Foto: REUTERS/Phil Noble

Sunderland - Nur zwei Siege in den ersten sechs Spielen, zuletzt die Niederlagen bei Manchester City (1:4) und gegen West Bromwich Albion (1:2). Für Englands Fußball-Meister Manchester United ist es höchst an der Zeit, nach dem schlechtesten Start in die englische Premier League seit 24 Jahren in die Erfolgsspur zurückzufinden. Im Auswärtsspiel gegen das sieglose Schlusslicht Sunderland am Samstag zählen für den Tabellenzwölften klarerweise nur drei Punkte.

"Ich war bei meinen ehemaligen Clubs Everton und Preston in ähnlichen Situationen. Ich werde hart weiterarbeiten, dann werden die Resultate auch kommen. Da bin ich mir sicher", sagte United-Trainer David Moyes. Unterstützung bekam der 50-jährige Schotte nun ausgerechnet von seinem Vorgänger. "Moyes wird einen guten Job machen, davon bin ich überzeugt", sagte Alex Ferguson. Er stehe trotz des schwachen Saisonstarts zu 100 Prozent hinter seinem Nachfolger. "United ist in guten Händen", ergänzte Ferguson.

Kein Ferguson-Comeback

Eine Rückkehr des ehemaligen Langzeittrainers ist ausgeschlossen. "Ich habe meine Entscheidung getroffen, da gibt es keinen Weg zurück.", stellte der 71-Jährige, der mit United 13 Meisterschafts- und zwei Champions-League-Titel gewann, einmal mehr klar. In der Champions League lief es für United bisher besser, nach zwei Spielen sind vier Punkte auf dem Konto, am Mittwoch gab es ein 1:1-Remis bei Schachtar Donezk, mit dem Moyes gut leben konnte.

Tabellenführer Arsenal ist erst am Sonntag beim Zehnten West Bromwich Albion zu Gast und hat da eine Serie von zehn Bewerbspielen ohne Niederlage zu verteidigen. Zuletzt gab es in der Champions League einen verdienten 2:0-Sieg gegen Napoli. Großen Anteil am Erfolg hat der von Real Madrid gekommene Mesut Özil, der am Dienstag auch seinen ersten Treffer für die "Gunners" erzielte. "Sein Transfer hat jedem im Verein Auftrieb gegeben", ist sich Arsenal-Trainer Arsene Wenger bewusst. (APA/Reuters, 4.10.2013)