Bild nicht mehr verfügbar.

Ein Schwan hielt den Frühverkehr auf.

Foto: APA/dpa/Felix Kästle

Wien - Ein Schwan hat Freitagfrüh für Verzögerungen im Frühverkehr der Wiener Linien gesorgt. Das Tier war gegen 7.40 Uhr auf der Trasse der U6 zwischen den Stationen Neue Donau und Floridsdorf gelandet. Rund zehn Minuten lang blockierte der Schwan die Strecke, ein Zug wartete den "Abflug" des Tieres ab. Denn bevor die herbeigerufenen Einsatzkräfte eintrafen, habe der Schwan die Strecke wieder verlassen, sagte ein Wiener Linien-Sprecher.

Für die Tiere sei es nicht so einfach, von der Trasse wieder abzuheben, erläuterte der Sprecher. Über den Gleisen befindet sich die Oberleitung, links und rechts Wände. Mit der großen Flügelspannweite würden sich die Schwäne da schwertun. Daher müssen in solchen Fällen "Kollegen ausrücken um den Schwan zu vertreiben oder einzufangen". Landungen der Tiere auf U-Bahn-Strecken kommen demnach "ein paar Mal im Jahr vor".

Kuh in Vorarlberg hatte weniger Glück

Auch in Vorarlberg sorgten in der Nacht auf Freitag Tiere auf Gleisen für eine Zugsperre. Eine von 14 entlaufenen Kühe hatten weniger Glück als der Schwan. Bei Nüziders (Bezirk Bludenz) wurde eine Kuh von einem heranfahrenden Zug erfasst und getötet.

Die Bahnstrecke war rund eine Stunde gesperrt, informierte die Vorarlberger Polizei. An der Lok des Nachtzugs, der von Zürich nach Budapest unterwegs war, entstand laut ÖBB-Angaben ein Schaden von mehreren Tausend Euro. Wie die Tiere aus der Umzäunung ihrer nahe gelegenen Weide ausbrechen konnten, war vorerst unklar, so die Polizei. (APA/red, derStandard.at, 25.10.2013)