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Einige der Evakuierten warten in der Westfalenhalle.

Foto: AP Photo/dpa,Marcus Simaitis

Dortmund - Wegen der Entschärfung einer ungewöhnlich großen Weltkriegs-Bombe in Dortmund haben am Sonntagvormittag 20.000 Menschen ihre Häuser verlassen müssen. Wegen der gewaltigen Sprengkraft der 1,8 Tonnen schweren Luftmine wurde eine besonders große Sicherheitszone eingerichtet.

Etwa 1.200 Mitarbeiter von Stadt, Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen unterstützen die Evakuierung. Auch ein Krankenhaus und Seniorenheime mussten geräumt werden. Der Zoo und mehrere Freizeitparks boten den Evakuierten freien oder ermäßigten Eintritt an. In der Westfalenhalle hat die Stadt eine Notunterkunft eingerichtet.

Der gefährliche Blindgänger war bei der Analyse von Luftaufnahmen im Stadtteil Hombruch entdeckt worden. Nach Angaben der Stadt wurde die Luftmine inzwischen freigelegt, zunächst mit einem Bagger, dann in Handarbeit. Die Entschärfung sei ohne Komplikationen verlaufen, sagte ein Sprecher der Stadt. Luftminen dieser Größenordnung werden nur selten entdeckt - in Dortmund ist es erst das dritte Mal. (APA, 3.11.2013)