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"Delgado Zero" Subcomandante Marcos.

Foto: Reuters/Winning

Mexiko-Stadt - Der Sprecher der Zapatistische Armee der Nationalen Befreiung (EZLN) hat die jüngsten Reformen in Mexiko kritisiert. Die Regierung betreibe einen Ausverkauf des Staates, schrieb Subcomandate Marcos in einer am Sonntagabend veröffentlichten Mitteilung. Die Reformen würden lediglich die großen Monopolisten begünstigen.

In den vergangenen Monaten hatte die Regierung von Präsident Enrique Pena Nieto eine Reihe von Reformen im Energie,- Bildungs- und Steuerbereich auf den Weg gebracht. Gegen die Initiativen gibt es heftige Proteste.

Die Guerillaorganisation EZLN hatte Anfang 1994 zu den Waffen gegriffen und im Bundesstaat Chiapas im Süden des Landes mehrere Ortschaften besetzt. Der Aufstand wurde schnell niedergeschlagen. Heute werden einige Gemeinden in Chiapas von de facto autonomen Räten unter der Führung der EZLN regiert. (APA, 4.11.2013)