Wien - Die Parlamentsdirektion wird in wenigen Tagen einen Bericht über die möglichen Umbau-Varianten der Hohen Hauses vorlegen. Das sagte Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (SPÖ) am Sonntag im Ö1-"Morgenjournal" sowie der "Presse". Die Entscheidung über die möglichen Varianten solle "in absehbarer Zeit" fallen.

"Ich gehe davon aus, dass wir in den ersten zwei, drei, vier Monaten des nächsten Jahres diese Entscheidung im Nationalrat treffen können", meinte Prammer gegenüber der "Presse". Der Umbau selbst werde frühestens im Jahr 2017 beginnen. Bei den unterschiedlichen Varianten stehen laut Prammer zwei Varianten im Mittelpunkt: Eine Generalsanierung, die rund 400 Millionen Euro kosten würde, sowie eine teurere Variante, die auch einen Dachausbau des Hauses am Ring umfassen würde, und auf etwa 500 Millionen Euro kommen dürfte. (APA, 10.11.2013)