Belgrad/Pristina - Der kosovarischen Polizei ist es laut Tageszeitung "Zeri" gelungen, geplante Terrorakte durch die Festnahme mehrerer Personen zu vereiteln. Dem Blatt zufolge hat die Polizei mehrere Monate lang die Telefongespräche einer siebenköpfigen Gruppe abgehört, die unter Verdacht steht, Anschläge geplant zu haben. Eines der Gruppenmitglieder sei erst kürzlich aus Syrien in den Kosovo heimgekehrt, hieß es.

Laut Bericht erfolgten die Festnahmen in der Vorwoche, als sich mehrere Gruppenmitglieder an einem See unweit von Prishtina versammelten. "Zeri" zufolge stehen zwei Gruppenmitglieder unter Verdacht, kürzlich in Prishtina zwei US-Bürger angegriffen zu haben. Details zu dem Angriff wurden nicht angegeben.

Ein Gruppenmitglied befinde sich weiterhin auf der Flucht, hieß es weiter. Die Polizei habe bei Hausdurchsuchungen nach den Festnahmen bedeutende Mengen an Waffen sichergestellt. Über die Festgenommenen sei eine 30-tägige Untersuchungshaft wegen Verdachts auf Terrorismus und illegalen Waffenbesitzes verhängt worden. (12.11.2013)