Wien - Die Ölpreise haben am Freitagnachmittag wenig verändert mit gegensätzlichen Vorzeichen tendiert. Gegen 14 Uhr kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) 93,88 Dollar und damit 0,13 Prozent mehr als am Donnerstag. Der Future auf ein Barrel der Nordseesorte Brent wurde hingegen mit 107,97 Dollar um 0,28 Prozent günstiger gehandelt.

Am Ölmarkt hielten sich die Anleger vor der Veröffentlichung von US-Konjunkturdaten zurück, sagten Händler. Am späteren Nachmittag stehen Daten zur Stimmung in Industrieunternehmen auf dem Programm. Außerdem werden Zahlen zur Industrieproduktion im Oktober veröffentlicht.

Im Frühhandel hatten noch Aussagen der designierten US-Notenbankchefin Janet Yellen den Ölpreisen leichten Auftrieb verliehen. Yellen hatte am Vortag bei einer Anhörung vor dem US-Senat versichert, dass die lockere Geldpolitik der Fed vorerst weitergeführt wird. Ein erneuter Anstieg der Ölreserven in den USA konnte die Ölpreise hingegen nur zeitweise belasten.

Der Ausblick auf eine anhaltend lockere US-Geldpolitik hatte am Donnerstag auch den Goldpreis gestützt. Heute korrigierte die Goldnotiz leicht nach unten und notierte zuletzt bei 1.283,40 Dollar. Das Gold-Vormittagsfixing in London lag bei 1.281,75 Dollar und damit etwas tiefer zum Donnerstagnachmittags-Fixing von 1.286,00 Dollar. Die seit Mitte der Woche verzeichneten Gewinne konnte das Edelmetall aber größtenteils verteidigen, schreiben die Commerzbank-Analysten in ihrem Tageskommentar. (APA, 15.11.2013)