Düsseldorf/Brüssel - Die EU will härter gegen den illegalen Handel mit Zigaretten vorgehen. Künftig solle jede Zigarettenschachtel ein Prüfsiegel bekommen, mit dessen Hilfe sich der Weg von der Herstellung bis zum Verkauf nachverfolgen lässt. Das berichtet die "Wirtschaftswoche" unter Berufung auf die neu entworfene Tabakrichtlinie, über die sich die EU-Staaten und das Europäische Parlament noch heuer einigen wollen.

Die EU will die Zigarettenhersteller verpflichten, externe Dienstleister mit der Prüfung der Handelswege zu beauftragen. Ein Sprecher von EU-Gesundheitskommissar Tonio Borg bestätigte die EU-Pläne am Samstag grundsätzlich, ohne jedoch Details zu nennen.

Die Tabakbranche fürchtet, dass mit den geplanten Maßnahmen gerade auf kleine Anbieter unverhältnismäßige Kosten zukommen. (APA, 16.11.2013)