Nassau - Der amerikanische Tieftaucher Nicholas Mevoli ist einem Bericht der "New York Times" zufolge bei einem Rekordversuch auf den Bahamas ums Leben gekommen. Mevoli wollte demnach am Sonntag bei einer Meisterschaft ohne Pressluftatmer und nur mit einem einzigen Atemzug auf eine Tiefe von 72 Metern vorstoßen.

Trotz Problemen in 68 Metern Tiefe habe der 32-jährige New Yorker versucht, sein Ziel doch noch zu erreichen. Als der Mann nach drei Minuten und 38 Sekunden wieder an der Oberfläche war, habe er kurz darauf das Bewusstsein verloren. Wiederbelebungsversuche seien erfolglos geblieben.

Laut "New York Times" war Mevoli der erste US-Amerikaner, dem es im Mai gelungen war, ohne Hilfe auf eine Tiefe von 100 Metern vorzudringen. Dabei hatte der Apnoetaucher ein Monofin - eine spezielle Flosse - benutzt. (APA, 18.11.2013)