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Google Vorsitzender Eric Schmidt gibt der großen Internetzensur keine Zukunftschancen.

Foto: BOBBY YIP / REUTERS

Wer in China das Internet besuchen will, sieht sich mit der "großen Firewall" konfrontiert. Mit großem Aufwand versucht der Staat seine BürgerInnen vom Konsum unerwünschter Inhalte abzuhalten. Eines der Ziele dieser Zensurmaßnahmen sind die Services von Google. Dessen Vorsitzender Eric Schmidt zeigt sich nun aber davon überzeugt, dass all diese Bemühungen langfristig nicht erfolgreich sein werden.

Verschlüsselung

In einem Vortrag an der John-Hopkins-Universität prophezeite Schmidt, dass es solche Formen der Zensur schon in 10 Jahren nicht mehr geben werde. Die Lösung für staatliche Überwachung sei einfach: Alles verschlüsseln, und genau dies wolle Google weiter forcieren.

Verschiebung

"Zuerst versuchen sie dich zu blockieren, dann zu infiltrieren, dann gewinnt man", so Schmidt in Abwandlung eines bekannten Spruches. Die Machtverhältnisse würden sich nach und nach verschieben, dies zu ungunsten der ZensorInnen. (red, derStandard.at, 22.11.13)